Keramikteller selber zu machen ist ein tolles Projekt. Du fängst mit einem Tonklumpen an und endest mit einem Kunstwerk, das du benutzen kannst. Dieses Tutorial zeigt dir, wie man einen Teller von Anfang bis Ende macht.
Wir beginnen mit der Auswahl des richtigen Tons. Danach formen wir den Ton auf einer Drehscheibe zu einem Teller. Du lernst auch, wie man den Teller glättet und mit Mustern dekoriert.
Dann trocknet der Teller langsam, um Risse zu vermeiden. Der nächste Schritt ist der Brennvorgang im Ofen, gefolgt vom Glasieren, um den Teller wasserdicht zu machen. Zum Schluss kommt noch ein Brennvorgang.
Dieser Prozess klingt vielleicht kompliziert, aber keine Sorge, wir machen es Schritt für Schritt.
Lass uns anfangen!
Zusammenfassung
- Ton vorbereiten ist wichtig. Du musst ihn gut kneten, um Luftblasen zu entfernen.
- Der Teller wird zuerst auf einer Töpferscheibe geformt. Du zentrierst den Ton, formst den Boden und ziehst die Wände hoch.
- Nach dem Formen kommt das Trocknen. Das muss langsam passieren, um Risse zu vermeiden.
- Der Teller wird zwei Mal gebrannt. Einmal vor dem Glasieren und einmal danach, um die Glasur fest zu machen.
- Beim Glasieren kannst du kreativ sein. Die Glasur macht deinen Teller schön und haltbar.
Vorbereitung des Tons

Bevor du mit dem Töpfern beginnst, musst du den Ton vorbereiten. Wähle den Ton sorgfältig aus und arbeite ihn gründlich durch, um eine glatte Konsistenz zu erhalten.
Ton auswählen
Für dein erstes Töpferprojekt suchst du dir am besten lufttrocknenden Ton oder Steinzeugton aus. Diese sind einfach zu handhaben, gerade wenn du neu im Töpferhandwerk bist. Lufttrocknender Ton braucht keinen Brennofen, das macht alles einfacher.
Ton aus Vakuumpressen ist spiralförmig und sehr gut für Anfänger. Damit kann man leichter arbeiten, weil er weicher ist. Denk dran, dass die Qualität des Tons das Ergebnis stark beeinflusst.
Guter Ton lässt sich besser formen und führt zu tollen Keramiktellern.
Ton aufbereiten und kneten
Nachdem du den richtigen Ton ausgesucht hast, ist es Zeit, ihn aufzubereiten und zu kneten. Das ist wichtig, damit dein Keramikteller stark und schön wird.
- Nimm den Ton heraus und fühle seine Beschaffenheit. Er sollte weich sein, aber nicht klebrig.
- Du musst den Ton gut durchkneten. Das macht ihn einheitlich und entfernt Luftblasen.
- Ein gutes Mittel, um Luftblasen loszuwerden, ist das Werfen des Tons auf eine Arbeitsplatte. Mach das mit voller Kraft.
- Benutze deine Hände zum Kneten, so wie beim Brotteig.
- Klopfe den Ton flach und falte ihn dann wieder zusammen. Wiederhole das einige Male.
- Achte darauf, dass keine trockenen Stellen oder harten Klumpen im Ton bleiben.
- Wenn der Ton glatt und gut durchgeknetet ist, forme ihn zu einer Kugel oder einem Zylinder für die Töpferscheibe.
- Lass den gekneteten Ton kurz ruhen, bevor du anfängst, ihn zu formen.
Durch diese Schritte wird dein Ton perfekt vorbereitet sein für das nächste große Abenteuer: das Formen auf der Töpferscheibe!
Formen des Keramiktellers
Du beginnst damit, den Tonklumpen auf der Töpferscheibe zu zentrieren. Dann formst du den Boden und ziehst die Wand des Tellers hoch. Anschließend verfeinerst du die Oberfläche, fügst dekorative Elemente hinzu und wendest Ritztechniken an.
Tonklumpen auf der Töpferscheibe zentrieren
Das Zentrieren des Tonklumpens auf der Töpferscheibe ist entscheidend. Ein falsch zentrierter Klumpen kann einfach wegfliegen.
- Stelle sicher, dass die Scheibe sauber ist. Ein sauberes Arbeitsfeld hilft dir, den Ton besser zu spüren.
- Lege den Tonklumpen in die Mitte der Scheibe. Das Auge kann täuschen, nimm dir Zeit dafür.
- Drücke den Ton leicht an. So klebt er auf der Scheibe und verrutscht nicht.
- Starte die Scheibe langsam. Zu schnell und dein Ton macht einen Abflug!
- Benutze beide Hände, um den Ton zu zentrieren. Deine linke Hand ist wie ein Anker und deine rechte formt.
- Halte deine Hände fest aber sanft. Zu fester Druck verformt, zu locker lässt ihn entkommen.
- Fühle die Bewegung des Tons. Er wird dir sagen, wann er zentriert ist.
- Stoppe die Scheibe ab und zu, um zu überprüfen. Ein Blick von oben hilft oft.
- Wenn der Ton zentriert ist, sieht er ruhig aus. Kein Wackeln oder Schlingern mehr.
- Nun kannst du mit dem eigentlichen Formen beginnen. Gratuliere, das Schwerste ist geschafft!
Denke daran, Übung macht den Meister im Töpferhandwerk!
Boden formen
Beim Formen des Bodens beginnst du damit, den Tonklumpen auf der Töpferscheibe zu zentrieren.
Anschließend drückst du die Mitte mit deinen Fingerkuppen zusammen, um eine feste Basis zu schaffen und Risse beim Trocknen zu vermeiden.
Dann verdichtest du den Boden weiter und formst ihn nach deinen Vorstellungen.
Wand hochziehen
Nachdem der Boden Ihres Keramiktellers geformt ist, ist es an der Zeit, die Wand hochzuziehen. Dieser Schritt hilft dabei, die gewünschte Form und Höhe des Tellers zu erreichen. Hier sind einige wichtige Punkte, die Sie beim Hochziehen der Wand beachten sollten:
- Drücken Sie gleichmäßig von innen nach außen, um die Tonmasse nach oben zu schieben.
- Achten Sie darauf, dass die Wandstärke gleichmäßig bleibt und dosieren Sie den Druck und Zug entsprechend.
- Arbeiten Sie behutsam und kontrolliert, um Risse im Ton zu vermeiden.
- Behalten Sie Ihre gewünschte Form und Höhe im Auge und passen Sie den Druck entsprechend an.
Vergessen Sie nicht, während dieses Prozesses achtsam zu sein und sich Zeit zu nehmen, um Ihre gewünschte Form präzise zu erreichen.
Verfeinerung und Dekoration
Um deinem Ton Leben einzuhauchen und deinen Keramikteller einzigartig zu machen, ist die Verfeinerung und Dekoration ein entscheidender Schritt. Hier geht es darum, die Oberfläche glatt zu machen, kreativ zu werden und spezielle Techniken wie das Ritzverfahren anzuwenden.
Dieser Schritt verleiht deinem Werk Persönlichkeit und macht es zu etwas ganz Besonderem.
Oberfläche glätten
Du musst die Oberfläche des Tellerrohlings glätten, um Unebenheiten zu entfernen. Dies hilft dabei, eine saubere und gleichmäßige Oberfläche zu schaffen. Verwende am besten einen Schwammbrett oder eine Lederhärtematte, um sanfte Druckbewegungen auszuüben und den Ton zu glätten.
Dadurch wird die Oberfläche schön eben und bereit für die Dekoration. Du kannst auch einen Metallribbel oder eine Plastikkarte verwenden, um das Glätten zu unterstützen.
Jetzt geht es darum, den Rohling mit einem Schneidedraht zu lösen und ihn auf ein saugfähiges Brett zu legen, sodass er langsam trocknen kann. Diese Schritte sind entscheidend, um die Oberfläche des Tellers vorzubereiten und das beste Ergebnis beim Glasieren zu erzielen.
Weitere Verzierungen und Dekorationen sollten erst angebracht werden, wenn die Oberfläche komplett geglättet ist. Also los geht’s mit dem nächsten Schritt!
Dekorative Elemente anbringen
Nun kommt der Spaßteil: das Hinzufügen von dekorativen Elementen zu deinem Keramikteller. Du kannst kreativ werden und deinem Teller eine einzigartige Note verleihen. Verwende Tonscherben, um interessante Texturen zu erzeugen.
Wenn du ein Muster möchtest, kannst du Stempel oder selbstgemachte Schablonen verwenden. Vergiss nicht, die Oberfläche zu glätten, damit die Dekoration gut haften bleibt.
Achte darauf, dass du die dekorativen Elemente fest genug anbringst, damit sie während des Trocknens und Brennens nicht abfallen. Verwende Schlicker, um die Teile sicher zu befestigen.
Denke daran, dass das Hinzufügen von zu vielen Details die Glasur beeinträchtigen kann. Es ist wichtig, ein gutes Gleichgewicht zwischen Dekoration und Funktionalität zu finden.
Wenn du kreative Ideen für deine dekorativen Elemente suchst, kannst du verschiedene Töpferhandwerkszeitschriften oder Websites durchsuchen. Inspiration findest du auch in der Unterglasurmalerei und Engobieren.
Jetzt wo du deine dekorativen Elemente hinzugefügt hast, geht es mit dem Trocknungsprozess weiter.
Mit der Gestaltung der dekorativen Elemente erweckst du deinen Teller zum Leben. Als nächstes steht der Trocknungsprozess an, bevor es weitergeht zum Ersten Brennvorgang.
Ritztechniken anwenden
Beim Arbeiten mit Ton kannst du Ritztechniken verwenden, um deinem Keramikteller ein kreatives Design zu verleihen. Mit einer Töpfernadel oder anderen Werkzeugen kannst du Linien, Muster oder sogar feine Details in die Oberfläche deines Tellers ritzen.
Diese Technik ermöglicht es dir, persönliche Elemente hinzuzufügen, die deinem Werk eine individuelle Note verleihen. Berücksichtige die Trocknungszeit des Tonmaterials, um sicherzustellen, dass deine Ritzungen fest und präzise bleiben.
Durch die Anwendung von Ritztechniken kannst du einzigartige und ansprechende Designs erstellen, die deinen selbstgemachten Keramikteller zu etwas Besonderem machen.
Wenn du deine Keramik mit Ritztechniken gestaltest, öffnest du dir eine Welt voller kreativer Möglichkeiten. Mit der richtigen Technik und Sorgfalt kannst du geometrische Muster, organische Formen oder sogar Geschichten in deine Keramik einarbeiten.
Die Verwendung von unterschiedlichen Werkzeugen kann dir dabei helfen, vielfältige Strukturen und Linien in den Ton zu ritzen. Behalte dabei immer im Hinterkopf, wie die Glasur das Endprodukt beeinflusst, und experimentiere mit verschiedenen Kombinationen von Ritzungen und Farben, um einzigartige Effekte zu erzielen.
Lass deiner Kreativität freien Lauf und entdecke die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, die Ritztechniken bieten.
Trocknungsprozess
Der Trocknungsprozess ist entscheidend, um Risse zu vermeiden und die Feuchtigkeit zu kontrollieren. Langsames Trocknen ist wichtig, und du musst die Feuchtigkeit sorgfältig überwachen.
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Langsames Trocknen zur Vermeidung von Rissen
Langsames Trocknen ist wichtig, um Risse zu vermeiden. Der Trocknungsprozess dauert etwa eine Woche für eine Wandstärke bis 1 cm. Schützen Sie den Ton vor Zugluft und sorgen Sie für gleichmäßige Luftfeuchtigkeit.
Achten Sie darauf, dass der Trocknungsprozess langsam und gleichmäßig verläuft, um Rissbildung zu vermeiden. Verwenden Sie dazu spezielle Werkzeuge wie Luftbefeuchter oder Tonabsorber, um die Feuchtigkeit zu kontrollieren und den Prozess zu optimieren.
Kontrolle der Feuchtigkeit
Während des Trocknungsprozesses ist es wichtig, die Feuchtigkeit der Tonwaren zu überwachen. Drehen Sie die Objekte mehrmals, um eine gleichmäßige Trocknung zu gewährleisten. Legen Sie den Ton auf saugfähige Unterlagen wie Gipsplatten, damit die Feuchtigkeit gleichmäßig entweichen kann.
Überprüfen Sie regelmäßig die Feuchtigkeit der Töpferwaren, um Risse zu vermeiden.
Um Risse zu verhindern, ist es wichtig, die Feuchtigkeit während der Trocknungsphase zu kontrollieren. Stellen Sie sicher, dass die Objekte mehrmals gewendet werden, um eine gleichmäßige Trocknung zu erreichen.
Verwenden Sie saugfähige Unterlagen wie Gipsplatten, um eine gleichmäßige Feuchtigkeitsabgabe zu ermöglichen. Regelmäßiges Überprüfen der Feuchtigkeit ist entscheidend, um Risse in den Tonwaren zu vermeiden.
Erster Brennvorgang (Schrühbrand)
Bei deinem Schrühbrand geht es darum, die Keramik zum ersten Mal zu brennen. Hier werden die Stücke bis zu einer niedrigeren Temperatur gebrannt, um sie zu stabilisieren, bevor sie glasiert werden.
Wenn du mehr über den Schrühbrand erfahren möchtest, lies weiter….
Brennofen vorbereiten
Bevor du zuerst anfängst, den Brennofen vorzubereiten, stelle sicher, dass du Schutzkleidung trägst, und dass der Raum gut belüftet ist. Dann sorge dafür, dass der Brennofen sauber ist und keine Rückstände von früheren Bränden vorhanden sind.
Prüfe auch, ob die elektrischen Anschlüsse in Ordnung sind und keine Beschädigungen aufweisen. Vergewissere dich anschließend, dass die Einstellungen des Brennofens für den bevorstehenden Schrühbrand korrekt sind und das Brennprogramm entsprechend eingestellt ist.
Sobald der Brennofen vorbereitet ist, kannst du die Keramikteile vorsichtig im Ofen platzieren und darauf achten, dass genügend Abstand zwischen den Teilen besteht, um eine gleichmäßige Erhitzung zu gewährleisten.
Nachdem alles eingerichtet ist, kannst du den Brennofen einschalten und den Schrühbrandprozess beginnen.
Das Glasieren des Keramiktellers …
Keramik richtig im Ofen platzieren
Bevor du die Keramik in den Ofen stellst, prüfe, dass die Werkstücke sich unter keinen Umständen berühren. Es ist wichtig, sie so zu platzieren, dass sie sich nicht gegenseitig berühren und beschädigen könnten.
Dies kann das Ergebnis des Brennvorgangs beeinträchtigen und zu unerwünschten Schäden führen.
Achte darauf, dass der Ofen langsam aufgeheizt wird, besonders beim Rohbrand. Dies hilft, Risse oder Brüche an den Keramikstücken zu vermeiden. Ein langsamer Temperaturanstieg gewährleistet, dass die Keramik gleichmäßig erhitzt wird und sich keine unerwünschten Spannungen oder Risse bilden.
Stelle sicher, dass du die empfohlenen Brennparameter einhältst, um ein optimales Ergebnis zu erzielen und deine wertvollen Keramikstücke zu schützen.
Glasieren des Keramiktellers
Für das Glasieren Ihres selbstgemachten Keramiktellers benötigen Sie Ihre ausgewählte Keramikglasur und ein paar grundlegende Anweisungen. Das Auftragen der Glasur ist entscheidend für die endgültige Optik und Haltbarkeit Ihres Tellers.
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Grundanleitung für das Glasieren
Beim Glasieren ist es wichtig, sauber und gleichmäßig zu arbeiten. Du kannst entweder Pulverglasuren verwenden, die vorher eingeweicht werden müssen, oder Fertigglasuren in dünnen Schichten auftragen.
Achte darauf, dass die Glasur nicht zu dick aufgetragen wird, um Blasen und Risse zu vermeiden. Trage die Glasur mit einem Pinsel oder mittels Eintauchen auf und achte darauf, dass keine ungleichmäßigen Stellen entstehen.
Während des Glasurbrandes schmilzt die Glasur und bildet eine glänzende Schicht auf dem Teller. Es ist wichtig, den Brennofen gemäß den Anweisungen für die spezifische Glasur einzustellen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Stelle sicher, dass der Teller während des Brennens keinen direkten Kontakt mit anderen Teilen hat, um Verunreinigungen zu vermeiden. Nach dem Brennvorgang kannst du deinen Keramikteller bewundern – die Glasur verleiht ihm eine glänzende Oberfläche und macht ihn gebrauchsfertig.
Glasur auftragen
Um die Glasur richtig aufzutragen, ist es wichtig, dass du sie gleichmäßig und in dünnen Schichten auf den Keramikteller aufträgst. Du kannst die Glasur durch Tunken, Streichen oder Spritzen auftragen.
Achte darauf, dass die Glasur schön gleichmäßig ist, um ein perfektes Endergebnis zu erzielen. Wenn die Glasur zu dick ist, kann das dazu führen, dass der Teller im zweiten Brennvorgang nicht richtig gebrannt wird.
Andererseits kann eine zu dünne Glasurschicht das gewünschte Finish beeinträchtigen.
Denke daran, dass die Art der Glasur und die Technik des Auftragens auch Einfluss auf das endgültige Aussehen des Keramiktellers haben. Nutze diese Anleitung als Grundlage und experimentiere mit verschiedenen Methoden, um deinen eigenen einzigartigen Stil zu entwickeln.
Tipps für gleichmäßige Glasur
Wenn du eine gleichmäßige Glasur auf deinem Keramikteller haben möchtest, musst du sicherstellen, dass die Brenntemperatur, die Tonbeschaffenheit und die Farbkombination passen.
Diese Faktoren beeinflussen das Endergebnis stark.
Flüssigglasur ist deine beste Wahl, wenn du eine sofort einsatzbereite und gleichmäßige Anwendung suchst. Sie wird dir helfen, ein konsistentes Finish zu erzielen. Stelle sicher, dass du die Glasur sorgfältig und gleichmäßig aufträgst, um beste Ergebnisse zu erzielen.
Denke daran, auch kleine Details zu berücksichtigen, da sie einen großen Einfluss auf das Endergebnis haben können.
Zweiter Brennvorgang (Glasurbrand)
Um die Glasur auf deinem Keramikteller zu fixieren, musst du ihn einem zweiten Brennvorgang unterziehen – dem Glasurbrand. Während dieses Brennvorgangs wird der Keramikteller bei einer höheren Temperatur gebrannt, um die Glasur zu schmelzen und sie in eine dauerhafte, glänzende Schicht zu verwandeln.
Dieser Schritt ist entscheidend, um deinen Keramikteller fertigzustellen und ihm seine endgültige Optik und Haltbarkeit zu verleihen.
Einstellungen des Brennofens
Für den Glasurbrand wird empfohlen, eine Aufheizgeschwindigkeit zwischen 100 und 150 Grad Celsius pro Stunde einzustellen. Die Haltezeit bei der Endtemperatur sollte idealerweise 30-40 Minuten betragen.
Stelle sicher, dass der Brennofen diese Einstellungen präzise beibehalten kann, da dies entscheidend für die Qualität des Endprodukts ist. Vergiss nicht, regelmäßig die Überwachung des Brennprozesses zu planen, um sicherzustellen, dass alles reibungslos verläuft.
Überwachung des Brennprozesses
Nachdem der Ofen eingestellt ist, musst du den Brennprozess genau überwachen. Es ist wichtig, die Temperatur ständig im Auge zu behalten und sicherzustellen, dass sie sich entsprechend den Anforderungen entwickelt.
Während des Brennvorgangs solltest du darauf achten, dass die Temperatur langsam und gleichmäßig steigt, um Risse oder andere Schäden an den Keramiktellern zu vermeiden. Während des Glasurbrandes ist die genaue Einhaltung der richtigen Temperatur besonders wichtig, da dies die Qualität der Endprodukte stark beeinflusst.
Während des gesamten Brennvorgangs ist es hilfreich, spezielle Technologien zu verwenden, die es ermöglichen, die Temperatur und andere wichtige Parameter präzise zu überwachen.
Diese Instrumente tragen dazu bei, dass der gesamte Brennprozess fehlerfrei verläuft und führen letztendlich zu hochwertigen Keramikprodukten.
Nachbearbeitung und Fertigstellung
Nach dem Glasurbrand ist es an der Zeit, deine Keramikteller zu prüfen und die letzten Feinarbeiten zu erledigen. Du wirst dich daran erinnern, dass die Qualität der Oberfläche wichtig ist, daher beginnen wir mit dem Vorsichtig-Prüfen der Glasur und der Suche nach möglichen Kratzern oder Unregelmäßigkeiten.
Schließlich sind kleine Auffrischungen und Ergänzungen möglicherweise erforderlich, bevor deine Keramikteller als fertig betrachtet werden können.
Endkontrolle
Nach dem Brennen musst du die Stücke auf Risse und Glasurfehler überprüfen.
Weitere Veredelungsmethoden
Nachdem Sie die Grundlagen der Keramikherstellung erlernt haben, können Sie nun verschiedene Veredelungsmethoden ausprobieren, um Ihren Keramiktellern eine persönliche Note zu verleihen.
Dazu gehören das Hinzufügen von Reliefstrukturen, die Verwendung von Engoben oder die Anwendung von speziellen Farbkörpern. Durch geschickte Kombination dieser Techniken können Sie einzigartige und individuelle Keramikteller gestalten.
Denken Sie daran, dass die Variierung der Glasurfarben auch Effekte erzielen kann – sei es ein marmorierter Look oder sanfte Verläufe.
Um Ihren Keramiktellern ein besonderes Aussehen zu verleihen, können Sie mit verschiedenen Reliefstrukturen experimentieren. Die Anwendung von Engoben ermöglicht es Ihnen, farbige Akzente zu setzen und interessante Kontraste zu schaffen.
Weiterhin bieten spezielle Keramikglasuren die Möglichkeit, besondere Effekte zu erzielen. Durch das geschickte Zusammenspiel dieser Methoden und Materialien erschaffen Sie einzigartige Kunstwerke, die Ihr Zuhause bereichern.
Wenn Sie Ihre Keramikteller weiterhin veredeln möchten, sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Versuchen Sie sich an neuen Techniken und Materialien, um Ihre kreativen Ideen zum Ausdruck zu bringen.
Vielleicht entdecken Sie dabei sogar völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten für Ihre Keramikprojekte.
Indem Sie diese neuen Methoden ausprobieren, erweitern Sie Ihr handwerkliches Repertoire und entwickeln Ihren eigenen Stil als Keramikkünstler weiter.
Fahren Sie nun mit dem Abschnitt “Schlussfolgerung” fort, um Ihr Wissen über die Herstellung von Keramiktellern zusammenzufassen und einen Ausblick auf Ihre zukünftigen kreativen Projekte zu werfen.
Schlussfolgerung
You’ve picked up valuable skills on making ceramic plates. These steps are both practical and efficient, giving you the confidence to create ceramics with ease. Mastering this craft can lead to impressive results, transforming clay into beautiful, functional pieces.
You now have the tools to explore further and expand your knowledge in ceramics. Embrace this journey, and remember, practice makes perfect!
Häufig gestellte Fragen
1. Was ist der erste Schritt beim Töpfern eines Keramiktellers?
Der erste Schritt beim Töpfern eines Keramiktellers ist das Formen des Tons auf der Töpferscheibe. Mit einer Töpfernadel kann man die Form des Tellers präzise gestalten.
2. Wie wird die Farbe auf den Keramikteller aufgetragen?
Die Farbe wird durch das Auftragen von Engoben und Farbkörpern auf den Teller gegeben. Dieser Prozess wird als Glasieren bezeichnet und verleiht dem Teller sein einzigartiges Aussehen.
3. Wer sind einige bekannte Persönlichkeiten in der Welt des Töpferns?
Einige bekannte Persönlichkeiten in der Welt des Töpferns sind Maike Wetzold, Tobias Naue und Ferya & Christian Gülcan. Sie haben alle ihren eigenen Stil und Techniken, die sie in ihren Werken verwenden.
4. Was passiert nach dem Glasieren des Tellers?
Nach dem Glasieren des Tellers kommt der Schrühbrand. Bei diesem Prozess wird der Teller in einem Ofen erhitzt, um die Farben zu versiegeln und den Teller haltbar zu machen.
Verweise
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- https://keramik-kartell.de/keramik/toepfern-fuer-anfaenger/
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- https://keramiko.de/blog/herstellung-handgemachter-keramik-in-8-schritten/ (2021-11-12)
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- https://keramikbedarf.ch/anleitungen/toepfern-ein-kurzer-leitfaden
- https://toepfer-kurs-koeln.de/blogs/toepfer-wissen/erfolgreich-brennen-leitfaden-fuer-den-brennvorgang-im-topferofen
- https://www.ma-art.at/brennen-aber-richtig/ (2019-04-27)
- https://www.anleitung-zum-toepfern.de/fachartikel-zum-thema-toepfern/grundanleitung-fuer-das-glasieren/
- https://www.ohneisser-keramikbedarf.de/blogs/blog/topfern-glasur-auftragen-techniken-und-glasieren-ohne-brennen?srsltid=AfmBOorEGx7emPE25nJBX0UosNcXmvzjQFkKZl7X960zIwat5Ay5cbvr
- https://www.vonhannamitherz.de/post/keramik-glasurproben/?srsltid=AfmBOoo-FREDj5gkeSP1iAh8P5UFSo8EoF2354HcEJct8-2e4nKbPZon
- https://leelahloves.de/2019/06/25/mein-toepfertagebuch-5-glasieren-immer-ein-abenteuer/ (2019-06-25)
- https://support.formlabs.com/s/article/Firing-and-Glazing-Ceramic-Resin?language=de
- https://www.etsy.com/at/listing/1492403543/ceramic-tutorial-video-step-by-step
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